Dienstag, 17. März 2020

"Lovely Curse - Erbin der Finsternis" von Kira Licht - Rezension

Klappentext

"Es ist dein Erbe, der Welt das Ende zu bringen. Es ist dein Schicksal, genau dies zu verhindern.

Arias Welt bricht zusammen, als ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen und sie zu ihrer Tante in die texanische Provinz ziehen muss. Die neuen Mitschüler an der Highschool lassen die rebellische Aria auflaufen. Doch der charmante Simon scheint ein Auge auf sie geworfen zu haben und der tägliche Schlagabtausch mit Bad Boy Dean wird zur willkommenen Abwechslung – bis Aria eines Morgens mit weißblonden Haaren aufwacht. Und sie ist nicht die einzige, die sich über Nacht verändert. Denn eine uralte Prophezeiung entfaltet ihre Wirkung: Das Ende der Welt naht und Aria ist die erste von vier Todesboten."


Mit diesem Klappentext beginnt der Auftakt des Zweiteilers von Kira Licht, der im Ravensburg Verlag erschienen ist.




Sonstige Informationen

Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 468
ISBN: 978-3-473-58552-6
Originaltitel: Lovely Curse - Erbin der Finsternis


Meinung

Die Geschichte ist echt spannend und definitiv nervenaufreibend! Sie bringt deine Gefühle durcheinander wie kleine Kinder Legosteine, aber auch sehr flüssig und natürlich gut verständlich geschrieben. 
Aria war mir von Anfang an sehr sympathisch und ist es auch das ganze Buch über geblieben. Am Anfang war ich gegenüber Dean echt misstrauisch, aber er wurde von Seite zu Seite immer mehr mein Liebling in dieser Geschichte. Der gute Simon hingegen war nur am Anfang ein Träumchen meiner Meinung nach. Zum Ende hin ging er mir eigentlich nur noch auf die Nerven mit seinem absolut übertriebenem und dämlichen Kontrollzwang. Eigentlich hatte Aria irgendwann gar keine Freiheiten mehr und er hat sie ehrlich gesagt behandelt wie ein kleines Kind. 
Noemi ist zu Anfang echt das, was man eine klassische Highschool Tussi nennen mag (vergleichbar mit Sharpey Evans aus High School Musical), aber sie macht während des Buches eine solche Charakterwandlung durch, dass ich sie zum Schluss echt lieb gewonnen hab. 
Ich fand das Buch echt sehr gut, auch wenn mir Simon auf die Nerven gegangen ist, hat das der Geschichte überhaupt keinen Abbruch getan. Ich muss unbedingt den zweiten Teil lesen..
Gerade das mystische und mythische hat mir hierbei sehr gefallen. Ich stehe unheimlich auf Mythologie, dank der Frostkuss - Reihe von Jennifer Estep hahah.
Viel mehr als zu beteuern, dass mich das Buch begeistert hat, kann ich eigentlich gar nicht. Für mich ist es definitiv ein Jahreshighlight und bekommt dementsprechend eine Bewertung von 5/5 Sternen! :)

Bis zum nächsten Mal, 
Soap :)


Samstag, 8. Februar 2020

"Das Glück ist zum Greifen da" von Sylvia Deloy - Rezension

Klappentext

"Was nützt einem der schönste Ort, wenn die, die man liebt, woanders sind?
Aus und vorbei, der Job bei einem hippen Kölner Start-Up ist in letzter Minute geplatzt und damit Anas Chance, in Deutschland bleiben zu können. Der Vater ihrer Zwillinge ist unauffindbar, er tourt derweil als Hornist irgendwo durch die Weltgeschichte. An willigen Helfern fehlt es nicht, alle wollen, dass Ana und ihre Kinder bleiben. Nicht zuletzt der attraktive, aber entnervend sorglose Musiklehrer der talentierten Zwillinge, der Ana mit seinem Optimismus zur Weißglut treibt. Bis sie erkennt: Auch auf Traumtänzer ist Verlass."


Das ist der Klappentext zu dem im Januar 2020 erschienenen Buch von Sylvia Deloy. Veröffentlicht wurde es vom Lübbe Verlag. 

Sonstige Informationen

Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3-404-17921-3
Originaltitel: Das Glück ist zum Greifen da

Meinung

Der Schreibstil war sehr modern, umgangssprachlich und schön fließend. 
Die Geschichte war toll. Sie hatte Humor, Romantik und Drama. Also alles, was man bei einer guten Story braucht. 
Richtig identifizieren konnte ich mich nicht wirklich mit jemandem, aber das ist auch nicht schlimm gewesen, denn das war nicht nötig um das Buch zu mögen. 
Ana ist eine starke Frau und ich beneide sie um ihre Kraft die sie hat. Was sie als Alleinerziehende alles durchmachen muss ist echt nicht ohne. 
Musik spielt eine große Rolle in dem Buch und das hat mir sehr gut gefallen, da ich selbst sehr musikalisch veranlagt bin. 
Auch Liebe spielte natürlich eine Rolle und es gab so schöne Überraschungen, ohne spoilern zu wollen natürlich. 
Ich wusste nicht so recht was mich bei dem Buch erwarten wird und enttäuscht wurde ich definitiv nicht. Zu Anfang dachte ich, dass es ein sehr witziges Buch werden würde und dass man das behandelte nicht all zu ernst nehmen sollte, aber damit lag ich falsch. Denn auch wenn es durchaus sehr witzige Stellen gab, steckt so viel mehr dahinter und so viel ernst. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, gerade über diese Dinge wie Abschiebung intensiver nachzudenken und ich danke der Autorin und dem Buch, dass es mir mal wieder gezeigt hat, dass man nicht alle Leute über einen Kamm scheren sollte, bzw. dass nicht jeder gleich ist.

Ich bewerte das Buch mit 4/5 Sternen.

Bis zum nächsten Mal, 
Soap :)

Donnerstag, 23. Januar 2020

"Riverdale: Tod auf dem Festival" von Micol Ostow - Rezension

Klappentext

"In Riverdale wird eine alte Tradition wiederbelebt - die Riverdale Festspiele! Archie, Betty, Veronica und Jughead sind gespannt. Doch scheint es, als hätten die Festspiele eine dunkle Vergangenheit. Als in einer 75 Jahre alten Zeitkapsel ein Skelett entdeckt wird, sehen sie ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Auch bei dem »Royal Maple«-Wettbewerb scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen, denn viele der Teilnehmer haben mysteriöse Unfälle - es riecht nach Sabotage. Archie und seine Freunde beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln ..." 

Das ist der Klappentext zu dem dritten Band der Riverdale Bücher von Micol Ostow und erschien im cbj Verlag. 




Sonstige Informationen

Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 368
ISBN: 978-3-570-31347-3
Originaltitel: Riverdale 03 The Maple Murders

Meinung

Es ist das erste Riverdale Buch, das ich gelesen habe, aber auf Grund dessen, dass ich auch die Serie schaue, war ich bestens informiert. Allerdings sollte man das Buch nicht lesen, ohne entweder die anderen Bücher oder die Serie zu kennen. Es würde zu krass spoilern. 
An sich fand ich das Buch echt gut. Die Geschichte hat mir sehr gefallen und der Aufbau des Buches war auch sehr gut. 
Das einzige was mich etwas gestört hat war, dass die Charaktere irgendwie übertrieben wirkten. Sodass Kevin Keller beispielsweise in seiner Sexualität extremst übertrieben dargestellt wurde, anders als man es aus der Serie zum Beispiel kennt. 
Das gilt auch für Veronica. Es wird einem quasi die ganze Zeit vor Augen geführt, wie viel Geld sie hat und dass sie alles und jeden kennt und somit alles bekommt, was sie eben möchte. 
Ansonsten hat mir der Schreibstil wirklich gut gefallen, es wurde die Sicht von eigentlich jedem der eigentlichen Charaktere mindestens ein Mal dargestellt. So bekam man von allen Seiten eine Sicht auf die Dinge. Ebenfalls gut gefallen hat mir dabei, dass man auch mit den Charakteren zusammen in ihre Vergangenheit blickte. 
Ich bin gut durch die Geschichte gekommen und fand, dass die Charaktere bis auf die zwei Ausnahmen doch genauso auch in der Serie dargestellt wurden. 
Das Buch bekommt auf Grund dieser kleinen Makel, sag ich mal, 4 von 5 Sternen von mir. 

Bis denne Antenne,
Eure Soap :D

Samstag, 4. Januar 2020

"Die Liebenden von Coney Island" von Billy O'Callaghan - Rezension

Klappentext

"An einem bitterkalten Winternachmittag treffen sich Michael und Caitlin auf Coney Island. Beide sind verheiratet, aber nicht miteinander, und seit 25 Jahren schon ist der nostalgische Vergnügungspark einmal im Monat ihr Refugium: Heimliche Stunden der Liebe, nach denen sie sich sehnen, und doch kehren sie danach jedes Mal wieder zu ihren Ehepartnern zurück, denen sie sich verpflichtet fühlen. Aber diesmal, während draußen vor dem verlassenen Hotel ein fürchterlicher Schneesturm tobt, erscheint ihnen ihr Zufluchtsort wie das Ende der Welt. Und in beider Leben sind Veränderungen eingetreten, die womöglich eine endgültige, lang hinausgeschobene Entscheidung verlangen …" 

Dies ist der Klappentext zu dem Buch von Billy O'Callaghan, welches am 11.11.2019 erstmals beim btb Verlag erschien. 



Sonstige Informationen

Einband: gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 288
ISBN: 978-3-442-75859-3
Originaltitel: My Coney Island Baby


Meinung

Ich habe das Buch im Rahmen eines Rezensionsexemplars zugeschickt bekommen und möchte mich an dieser Stelle nochmals dafür bedanken. 
Es ist eine gute Geschichte für zwischendurch. Meiner Meinung nach, werden hier Themen behandelt, die man so nicht oft in Büchern findet, da sie die "heile Welt" mancher definitiv zerstören würden. 
Der Aufbau des Buches hat mich ziemlich überrascht. Ich hatte ehrlich gesagt etwas anderes erwartet, war aber dennoch recht positiv davon überrascht. Als erstes beginnt es mit einem Einblick in die Momentane Situation der beiden Protagonisten, danach wird ein Kapitel der Vergangenheit gewidmet. Dann wieder die Gegenwart und so weiter. Ich finde, dass diese Einblicke in die Vergangenheit sehr wichtig für das Buch sind und für die Situation, in der sich die Figuren befinden. 
Trotz der Schicksalsschläge und traurigen Erlebnisse in der Vergangenheit ist für mich persönlich dennoch fremd gehen nicht die Lösung. Erst recht nicht über Jahrzehnte hinweg. 
Das ist auch ein Grund, weshalb ich mich nicht mit den Protagonisten im Allgemeinen identifizieren konnte, aber das fand ich bei dem Buch auch nicht sonderlich schlimm. 
Alles in allem hat es mir gut gefallen und der flüssige und auch einfache Schreibstil des Autors haben dabei geholfen, gut und doch relativ schnell durch das Buch zu gelangen.
Ich würde dem Buch insgesamt 4/5 Sternen geben, da mich die angesprochene Thematik sehr beschäftigt hat und ich dies wahrscheinlich noch eine Weile im Kopf behalten werde.

Bis zum nächsten Mal,
Eure Soap :)



Freitag, 3. Januar 2020

Jahreshighlights 2019

Zu aller erst auch hier nochmal ein frohes und vor allem auch gesundes neues Jahr. :)
Wie die Überschrift schon verrät, geht es in diesem Post um meine Jahreshighlights 2019 und ich will auch gar nicht lange drum herum reden, sondern fange direkt mit dem ersten an. 




"Ash Princess" von Laura Sebastian
An dieser Stelle auch nochmal ein großes Dankeschön an Thalia Magdeburg, wo ich dieses Buch im Rahmen eines Gewinnspiels ergattert habe. Ich weiß nicht, ob ich es mir ansonsten so schnell zugelegt hätte, aber das Buch war einfach unglaublich. Es gab eine stetige Spannung in dem Buch, was es einem sehr schwer machte, dieses Buch aus den Händen zu legen. Zu dem Buch habe ich auch eine Rezension geschrieben, weswegen ich jetzt hier nicht so viel dazu sagen werde. 
Ich konnte mich hierbei sehr gut mit der Protagonistin Theodosia von Astrea identifizieren und das ist mir bei einem Buch immer sehr wichtig. 


"Heartstopper" von Alice Oseman
Ein weiteres absolutes Highlight und ich bin so stolz, dass ich dank der lieben Lara von @/_bookaholicgroup_ darauf gestoßen bin. 
Heartstopper ist eine Graphic Novel die sich mit dem Thema LGBTQ+ beschäftigt, aber vor allem auch mit der Selbstfindung junger Menschen, gerade in der heutigen Gesellschaft, was meiner Meinung nach, sehr wichtig ist. Bislang gibt es 2 Teile, aber der dritte wird dieses Jahr noch erscheinen und ich bin unheimlich darauf gespannt, was die Autorin sich dieses mal einfallen lässt! (Ohne Witz, lest es!)


"Iskari" von Kristen Ciccarelli
Auch hierbei ist natürlich die Reihe gemeint! Ich habe diese Bücher förmlich verschlungen, desto trauriger finde ich es, dass sie nach dem zweiten Teil vermutlich nicht mehr weiter übersetzt werden. 
Die gesamte Geschichte rund um Asha und Torwin, wozu unweigerlich natürlich auch Kozu der mächtigste Drache gehört, hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Auch im zweiten Band blieb die Spannung allzeit vorhanden und wich kein Stück. Ich konnte mich in dieser Welt so gut verlieren und wäre am liebsten für immer dort geblieben, aber was soll man machen. Irgendwann endet leider jedes Buch ein mal. Es ist eine definitive Empfehlung von mir an alle, die die Bücher noch nicht gelesen haben. 


"Elias und Laia" von Sabaa Tahir
Bisher kann ich hierbei nur von den ersten beiden Teilen sprechen, aber ich bin mir sicher, dass mich der dritte Teil genauso überzeugen wird, wie es die ersten beiden getan haben.
Beide Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen und in Folge dessen auch sehr sympathisch. Dies ist auch eine weitere Empfehlung, die ich nur jedem ans Herz legen kann. Beide Charaktere kommen aus total unterschiedlichen Verhältnissen und dennoch, könnten sie sich nicht ähnlicher sein. Durch und durch loyal und ich finde es im ersten Band sehr schön, dass sich die Sichtweisen von Kapitel zu Kapitel ändern und man immer einen Blick von beiden Seiten auf die Geschehnisse bekommt. 


"Berühre mich. Nicht" von Laura Kneidl
Die beiden Bücher, die zu dieser Reihe gehören haben mich im letzten Jahr sehr mitgenommen und auch heute muss ich noch oft an sie zurückdenken. Auch die hier behandelte Thematik ist meiner Meinung nach sehr wichtig und wird viel zu wenig beachtet. Es war wirklich eines der wenigen Bücher, bei denen ich weinen musste und das will echt was heißen! 
Die Geschichte von Sage und Luca wie sie sich gefunden und verloren und wieder gefunden haben, hatte es echt in sich. Auch wenn man sich wahrscheinlich denken konnte, wie es endet ist es dennoch immer spannend geblieben und man hatte zwischenzeitlich den ein oder anderen kleinen Herzinfarkt.. Sehr empfehlenswert!


"Save Me" von Mona Kasten
Ich habe diese Bücher förmlich verschlungen, als hätte ich 3 Monate nichts gegessen! 
Ich war anfangs etwas skeptisch, weil ich nicht wusste, ob es nur eine 0815 Geschichte wird, die jedes Klischee bedient oder ob es eine eigene Geschichte hat. Etwas, was die Bücher besonders macht und so war es dann auch. Aber nicht nur Ruby und James sind mir ans Herz gewachsen, sondern auch der gesamte Freundeskreis der beiden und ihre Geschwister. Ich meine natürlich sind die typischen Klischees vorhanden, aber sie sind so verarbeitet, dass sie einem nicht vorkommen wie Klischees. Klingt das logisch? Ich glaube nicht, aber die Hauptaussage ist denke ich dennoch klar. 


"Someone New" von Laura Kneidl
Wo soll ich hierbei nur anfangen? Es war einfach grandios, mehr kann ich glaube gar nicht sagen. Das Thema um das es vorrangig in diesem Buch geht ist sowas von extrem wichtig für unsere Gesellschaft und alle die Teil der LGBTQ+ - Community sind, werden mir hierbei sicherlich zustimmen. Vor allem vielen Eltern und Großeltern würde ich dieses Buch am liebsten vor die Füße schmeißen und brüllen "LIES!". Wie auch in "Heartstopper" geht es hier auch um das Thema der Selbstfindung, aber auch um Akzeptanz von außen und Eltern, die ihre Kinder nicht verstehen. 
Sehr, sehr wichtiges und lesenswertes Buch!


"Victorian Rebels" von Kerrigan Byrne
Damit ist ebenfalls die ganze Reihe gemeint, die zwar unabhängig voneinander gelesen werden kann, aber dennoch würde ich sie der Reihe nach empfehlen, weil man sich sonst zu sehr spoilert. 
Ja was soll ich sagen, die verschiedenen Geschichten, wie die verschiedenen Figuren zueinander gefunden haben, war einfach toll. Ich konnte aus jedem einzelnen Buch eine Lehre ziehen und habe immer etwas gefunden, wo ich drüber nachdenken konnte und teilweise auch musste. Es werden verschieden Thematiken behandelt, das ist klar, aber dennoch haben sie alle teilweise den gleichen Kern und das ist etwas, was ich sehr bewundere und auch bei diesen Büchern schätze. Aber ich denke auch, dass es nicht jedermanns Sache ist.


"Because of Love" von T. R. Landon
Gleich zu Beginn: diese Bücher sind definitiv nicht jedermanns Geschmack, aber ich habe sie geliebt, verschlungen und im Herzen behalten!
Es handelt sich hierbei um Dark Romance und diese Bücher waren die ersten, die ich in Bezug auf dieses Genre je gelesen habe. Anfangs schien es schwer in die Geschichte zu finden, aber nach ein paar Kapiteln, hatte es mich in seinen Bann gezogen. Hierzu findet ihr auf meinem Blog bereits Rezensionen, weswegen ich nicht so viel verraten werde. 


Soooo meine Lieben. Das wars dann auch schon mit den Jahreshighlights für 2019. Ich hoffe ihr hattet Spaß beim lesen und dass ihr im vergangenen Jahr auch viele Highlights hattet, die eure möglichen Flops überdecken konnten. 
Wir hören uns bald wieder, 
Eure Soap c: 

Samstag, 26. Oktober 2019

"Effi Briest" von Theodor Fontane - Rezension

Klappentext

"Als jungverheiratete Frau hat Effi Briest eine kopflose Affäre mit dem gutaussehenden Offizier und Frauenheld Crampas. Jahre später entdeckt ihr Ehemann Instetten Briefe und fordert Crampas zum Duell. 'Effi Briest' ist Fontanes berühmtester Roman. Thomas Mann zählte ihn zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur."

Dies ist die Beschreibung des Buches "Effi Briest" von Theodor Fontane, welches 1894 zuerst veröffentlicht wurde.

Cover

Auf meiner Version des Covers sieht man eine junge Frau und einen Mann, die sich auf einer Veranda gegenüberstehen, ohne sich anzuschauen. Im Hintergrund sieht man einen See, der umgeben von Bäumen ist. Das restliche Buch ist in einem grün Ton gehalten.

Meinung

Mir persönlich hat das Buch nicht gefallen. Ich bin ein relativer Fan von Spannung, Action und Drama und genau deswegen konnte mich dieses Buch nicht für sich gewinnen. Natürlich muss man auch die Zeit beachten in der es geschrieben wurde, aber ich fand es schlichtweg einfach langweilig. 
Nicht nur, dass ich keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen konnte, erschienen sie mir zusätzlich auch leicht unsympathisch. 
Der Schreibstil war logischerweise ziemlich alt und auch für meine Begriffe schwer zu lesen, bzw. einschläfernd. 
Es gab ein paar kleine interessante Stellen, die entweder komplett übersprungen wurden oder sich lediglich auf eine halbe Seite beschränkten, was ich persönlich ziemlich schade fand. 
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wirklich was ich dazu noch sagen soll. Man hätte gewiss einiges aus dem Buch rausholen können, wenn man anstelle der ausführlichen langweiligen Stellen, ausführliche interessante Situationen gebastelt hätte, aber das ist höchstwahrscheinlich einfach nur der damaligen Zeit zu verschulden. 

Trotz allem, und auch weil es ein Klassiker ist, bekommt das Buch gerade so 2 von 5 Sternen von mir..

Bis zum nächsten Mal,
Eure Soap ;)  

Sonntag, 22. September 2019

"Nur ein Fehler" von T. R. Landon - Rezension

Klappentext

"Wer auch immer meint, es gäbe keine Liebe auf den ersten Blick, der irrt sich.
Es ist möglich, dass manche einen zweiten, oder dritten Blick brauchen,
doch im Grunde bleibt es trotzdem dieser eine erste Blick.
Weil es der erste wahre Blick ist, mit dem man seine andere Hälfte plötzlich erkennt.
Es ist dieser eine Moment, in dem wir nur mit dem Herzen sehen,
was der Verstand, oder ein Umstand, zuvor zu verbergen versuchten.
Jill wird unsere Liebe auf den ersten Blick erleben,
nur das unsere ersten Blicke nicht zum selben Zeitpunkt stattfinden.
Sie ist für mich bestimmt, nur kann sie mich nicht sehen, weil sie es nicht will.
Ihrer Meinung nach sind angehende Profisportler lediglich Röcke jagende Machos,
die nur einen Ernst des Lebens kennen und der findet am Spielfeld statt.
Doch ich werde mich aus dieser Schublade befreien.
Sie wird lernen mich in einem anderen Licht zu sehen und mir ihr Herz öffnen.
Denn ich bin ein Panther und schrecke vor keiner Herausforderung zurück.
Ich werde sie fangen.
Dann rette ich sie vor sich selbst und danach liebe ich sie endlos.
Noah Whice, Center der Panthers

Hartnäckig und mit Charme, verfolgt Noah also seine eigenen Pläne.
Seine Pläne für Jill."


Dies ist der Klappentext zu "Nur ein Fehler" von T. R. Landon, welches im September 2019 erschienen ist.

Cover

Das Cover ist schön schlicht gehalten. Man sieht in der Mitte ein kleines Foto (möglicherweise ein Polaroid, jedenfalls wirkt es ein wenig so) von einem Paar, das sich anlächelt. Darunter befindet sich der Titel und anstelle des "i Punktes" ist dort einfach ein Herzchen.. ach gottchen, passend zum Buch..

Meinung

Das Buch hat mir im allgemeinen erst einmal sehr gut gefallen. 
Der Schreibstil war flüssig und man wurde sehr gut durch die Geschichte geführt. 
Jill und Noah sind die beiden Protagonisten um die es hauptsächlich in der Geschichte geht. Anfangs erschien mir Jill etwas eingebildet. Sie tut so, als hätte sie von allem eine Ahnung und wüsste es besser, aber so ist es nicht. Ihre Charakterentwicklung in dem Buch ist einfach bemerkenswert. Sie beginnt zu begreifen, dass man nicht alles in seinem Leben von vorne bis hinten planen kann, erst recht keine Gefühle und sie fängt an, Vertrauen zu schenken, bzw. merkt sie, dass man nicht immer alles alleine durchstehen muss und dass die richtigen Leute immer für einen da sind, wenn man sie braucht. 
Noah hingegen wirkte auf mich von Anfang an sympathisch, auch wenn er es an einigen Stellen etwas zu übertrieben hat mit seinen Zukunftsplänen. Sie sind nun mal auf dem College, da kann man sein Leben ruhig noch genießen und brauch sich noch nicht den Kopf darüber zu zerbrechen, was in 5 bis 10 Jahren sein wird. 
Die Freunde der beiden sind allesamt wunderbar und herzlich, selbst wenn man dem einen oder anderen manchmal gern eine überziehen würde..
Es ist einfach nur schön zu sehen, wie sich Menschen durch Freunde und Familie doch immer wieder verändern und es ist schön zu sehen, dass dies meist in die positive Richtung geht. 

Alles in allem habe ich dieses Buch sehr genossen, weshalb es von mir auch 5 von 5 möglichen Sternen bekommt.

Bis zum nächsten mal, 
Eure Soap <3